Dienstag, 27. Juli 2010

Mount Warning

Um auf den Nount Warning zu steigen und wieder herunterzukommen muss man ungefaehr 4 Stunden einplanen, deswegen habe ich vormittags mit diesem Walk begonnen.

Der Aufstieg ist zwar anstregend aber nicht wirklich schwer. Nur kurz vor dem Gipfel ist ein kleines Stueck wo man sich an einem Stahlseil festhalten kann und ein wenig klettern muss. An diesem Tag war zum Glueck schoenes Wetter und deswegen waren auch viele andere Leute dort untwerwegs.

Die Aussicht vom Berg nach unten war wirklich schoen und die Muehe wert. oben angekommen brauchte man dann erstmal seine 20 Minuten um wieder zu Kraeften zukommen. Der Rueckweg war um einiges einfacher :-).



Der Lamington National Park bietet einige Walks.

Ich habe mich Vorort fuer einen 10km Walk entschieden der mich an 2 Wasserfaellen vorbeibrachte. Nach ca. 45 Minuten laufen sah ich dann in Australien meine erste Schlange, die schnell von rechts nach links ueber den Weg huschte. Die Schlange war so schnell wieder im Gebuech verschwunden, dass ich nicht erkennen konnte was es fuer eine Schlange war. Da ich nicht wusste ob es in dem National Park giftige Schlangen gibt bin ich an der Stelle schnell vorbei und zur Sicherheit noch ein paar Meter schneller gelaufen :-).

Von dem ersten Wasserfall habe ich noch ein paar Bilder gemacht. Aber beim 2. bin ich leider beim klettern in den Wasserfall gerutscht -_-. Aber man musste da lang klettern weil dort ein super Blick auf den 2. Wasserfall war, der auch eindeutig besser war als der erste.
Naja jedenfalls bin ich mit einem Bein und mit meiner Kamera im Wasser gelandet. Deswegen hat sich dann nicht mehr funktioniert und ich konnte kein Foto machen. Ausserdem durfte ich dann noch ein bisschen mehr als 3 Kilometer mit dem nassen Hosenbein zuruecklaufen.


Mittwoch, 21. Juli 2010

Byron Bay

Am naechsten Morgen fuhr ich weiter nach Byron Bay. Ich dachte es waere angebracht einen vollen Tag fuer Byron Bay Zeit zu haben. Ausserdem hat sich bei mir noch jemand gemeldet der vielleicht mit mir mitfahren wollte. Dieser war gerade in der Jugendherberge von Byron Bay.

Ich habe mich dann vormittags dort mit Sebastian (dem vielleicht Mitfahrer getroffen) und dann auch gleich noch ein Paerchen (Moritz und Sarah) und einen anderen Deutschen kennengelernt.
Da sie alle schon eine Nacht in Byron Bay verbracht haben, habe ich sie gefragt was man nun alles hier machen kann. Auch ihnen fiel nichts anderes ein als Strand und der Leuchtturm von Byron Bay. Fuer den Strand war nicht das richtige Wetter und deswegen ging es dann zu 3 zum Leuchttrum. Der Ausblick von dort aufs Meer war wirkluich gut. Wir haben sogar in der Ferne Wale gesehen. Aber sie waren leider zu weit weg um ein gutes Foto zu machen.
Der Leuchtturm von Byron Bay ist der oestlichste Punkt von Australiens Mainland.

Nachdem Leuchtturm ging es wieder zurueck zur Jugendherberge. Dort habe ich mir dann erstmal Pasta gekocht und war duschen :-). Am Abend haben wir dann zu 5 ein kleines BBQ gemacht.Bis in die Nacht haben wir dann ein Monopoly-Kartenspiel gespielt. Es hat echt Spass gemacht und ich kann es jedem nur empfehlen.

Gegen 00:30 hiess es dann Abschied nehmen und ich bin dann noch ein paar Kilometer weiter bis zum naechsten kleinen Ort gefahren.


Dienstag, 20. Juli 2010

Lismore

Das naechste Ziel meiner Reise war Lismore. Dort wollte ich mir das historische Museum anschauen und dann weiterziehen.

Da das Museum noch nicht offen war binich zuerst zur Touristeninformation gegangen und dort wurde mir noch ein Koala Care Center empfohlen.

Nun ging es erstmal ins Museum. Der Eintritt war mit 2 Dollar guenstig und fast das gesamte 2. Stockwerk des Hauses diente als Museum. Es gab recht viel zu sehen, aber so wirklich interessant war es fuer mich nicht. Es wirkte ein bisschen als wurden einfach alle moeglichen alten Dinge zusammengetragen. Aus diesem Grund war ich auch nur ungefaehr ein bisschen laenger als 30 Minuten imMuseum.


Das naechste Ziel war die Fuehrung im Koala Care and Research Center. Die Fuehrung sollte um 10 beginnen und ich habe es gerade noch rechtzeitig geschafft dort zu sein. Aber es war niemand anderes da ausser ich und deswegen habe ich sozusagen eine private Fuehrung bekommen :-).

Im Vergleich zum Koala Hospital konnte man dort nich viele Koalas sehen, aber dafuer gab es waehrend der Fuehrung viel mehr Informationen ueber die Koalas. Zum Beispiel welches Eukalyptus sie hier am liebsten essen, an welchen Krankheiten sie haeufig leiden und so weiter. Es war wirklich interessant. Aber allzu lang ging die Fuehrung auch nicht.


Danach ging es weiter nach Ballina. Dort wartete das Maritime Museum und die Thursday Plantation auf mich.

Im Maritime Museum ging es leider hauptsaechlich um Kriegsschiffe aus dem 2. Weltkrieg. Das war zwar interessant, aber ich bin ja net gerade in Australien um mehr ueber den 2. Weltkrieg zu lernen. Im Museum wurden auch mehrere Einzewlschiksale von Menschen und Booten gezeigt.


Mittwoch, 14. Juli 2010

Dorrigo National Park - Bilder

Hier noch ein paar Bilder vom Dorrigo National Park




Posted by Picasa

Montag, 12. Juli 2010

Port Macquarie

Wie gesagt war mein naechstes Ziel ein Koala Hospital in Port Macquarie. Dort kuemmert man sich um verletzte Koalas die in der Umgebung gefunden werden. Erst werden sie kuriert und dann langsam wieder an das Leben in freier Wildbahn gewoehnt. Manche Tiere koennen leider nicht wieder zurueck und bleiben dann fuer den Rest ihres Lebens dort. Besucher koennen sich kostenlos umschauen.

Die beste Zeit fuer einen Besuch ist gegen 15 Uhr. Dann ist Fuetterungszeit und auerssdem macht ein Freiwilliger vom Hospital eine kurze Fuehrung. Es werden die Geschichten zu den einzelnen Koalas erzaehlt, wie sie benannt werden und Fragen beantwortet. Es ist recht interessant sich das anzuhoeren. Wir waren zu der Fueherung eine Gruppe von vielleicht 30 Personen, also ist es auch recht gut besucht.




Nachdem Koalas anschauen ging es weiter zum Dorrigo National Park.

Mir4 persoenlich hat der National Park sehr gut gefallen. Es gibt eine Information, Picnic Areas und ein kleines Cafe. Am Eingang des Parks stehen einem verschiedene Routen zur Auswahl. Es gibt mehrere kurze und eine lange Route. Natuerlich habe ich mich fuer die laengere entschieden, weil ich noch viel
Zeit hatte. Die Wege durch den Park sind so eine Art Schotterweg und es ist einfach dort langzulaufen. Es gibt mehrere Wasserfaelle die man sich anschauen kann. Und der "Dschungel" um einen herum ist schon bemerkenswert.
Auf meinem Weg habe ich ein paar Tiere gesehen und eines was so aehnlich aussah wie ein Mini Kaenguru. Ich glaube es war das hier:


Spaeter werde ich noch ein paar Bilder von den Wasserfaellen hochladen, da mein Internet gleich zu Ende ist schaffe ich das jetzt nicht mehr.

Bilder vom Australian Shark & Ray Center

 

 

 

 
Posted by Picasa

Sonntag, 11. Juli 2010

Timbertown

Als naechstes lag auf meinem Weg von Sydney nach Cairns das Australian Shark and Ray Center. Der Eintritt kostet 28$ und leider ist es nicht so gut wie ich dachte. Es ist nur eine mittelgrosse Lagerhalle mit einigen Pools wo die Fische drin sind. Fuer weitere 15$ kann man in die Pools gehen. An dem Tag an dem ich dort war waren fast nur Kinder zu sehen. Als ich das Center wieder verliess war ich doch schon etwas enttaeuscht.


Danach ging es weiter nach Timbertown. In diesem Themen Park wird eine historische Holzfaellerstadt aus dem Jahr 1880 nachgestellt. Leider war der Park schon zu als ich dort ankam.Deswegen habe ich dann mein Auto auf dem Parkplatz des Parks abgestellt und die Nacht im Auto verbracht. Der Eintritt ist mit 12$ recht guenstig. Der Park ist nicht weiter gross aber man kann sich trotzdem ca. 2 Stunden beschaeftigen. Ich fand den Park viel besser und interessanter als das Shark & Ray Center. Das der Park besser sein muesste konnte man schon daran erkennen das viel mehr Autos auf dem Parkplatz waren :-).





Die naechste Station ist ein Koala-Krankenhaus.

Freitag, 9. Juli 2010

Nachdem ersten Tag

Hey,

bin leider gestern etwas zu spaet in Sydney losgefahren und deswegen genau in den verdammten berufsverkehr hineingeraten. Deswegen hat sich das mindestens 1,5 Stunden lang gezogen bis ich endlich mal aus Sydney raus war. Vorher bin ich dann auch noch ausversehen in die falsche Richtung gefahren, aber das hab ich zum Glueck schnell gemerkt.

Heute gehts dann hoffentlich um 10:00 los und dann bin ich rechtzeitig bei meinem ersten Stopp um dort noch genug machen zu koennen.

Achja und im Auto schlafen ist doch schon ein wenig kalt :-(. Und dann wurde ich heute Nacht auch noch 03:30 von einer aus Griffith geweckt. Sie war betrunken und hatte sich verlaufen. Frag mich eigentlich wo sie meine Nummer ueberhaupt her hatte, naja egal.


Gruesse

Donnerstag, 8. Juli 2010

Griffth

Hey,


in den letzten Wochen habe ich nochmal versucht ein bisschen zu arbeiten, weil das Geld doch recht knapp war. Aus diesem Grund bin ich mit Soeren nach Griffith gefahren.
Griffith liegt ungefaehr 650 Kilometer westlich von Sydney. Die Fahrt dahin dauert ca. 6 bis 7 Stunden. Zum Glueck hat das Auto die Fahrt gut ueberstanden.


Wir haben in Griffith in einem Haus mit insgesamt 10 Personen gewohnt. Ich bin mir net sicher ob es fuer 10 Leute nicht ein bisschen zu klein war, aber es war ok. Immerhin besser als nur zu viert in einem Apartment in Bondi zu wohnen.
Das Haus hatte 2 Schlafzimmer, 1 Kueche, 2 Badezimmer (wovon aber nur eines wirklich brauchbar war) und einen Garten. Hier ein paar Bilder vom Haus:






Die ersten 2 Wochen haben wir in einer Baum schule gearbeitet und danach lief es leider mit dem Arbeiten nicht mehr so gut.
In der Baumschule mussten wir kleine Baeume aufsammeln, dann den Dreck aus den Wurzeln bekommen und sie in 10ner Stapeln in der gleichen Groesse sortieren. Es war ziemlich langweilig und hat aboslut keinen Spass gemacht.
Nachdem der Job in der Baumschule vorbei war haben wir fast jeden Tag woanders gearbeitet. Ich war jeweils einen Tag Orangen und Mandarinen pfluecken, habe einen Tag in einer Weinerei gearbeitet und den letzten Tag Orangen gepackt. Das plfuecken wurde nur pro Kiste die man fertig hat bezahlt und diese Kisten sind ziemlich gross. Da der Farmer uns auch nur wenig Zeit zum pfluecken gegeben hat haben wir kam Geld verdient, bei den Orangen 21 Dollar und bei den Mandarinen 40 Dollar. Vielleicht waere es in Wirklichkeit etwas mehr gewesen wenn der Working Hostel Besitzer sich nicht seinen Anteil rausgenommen haette.

Ansonsten konnte man in Griffith leider auch nicht viel machen. Es gibt nur eine Hauptstrasse und dort sind 80% aller Geschaefte. Dann hat Griffith 3 Clubs wo man Abends hingehen kann und das wars auch schon. Das einzig interessante ist vielleicht das es moeglich ist von Montag bis Freitag jeden Tag an einem Pokerturnier kostenlos teilzunehmen. Da haben wir dann ab und zu mal mitgemacht.

Ausserdem hat sich leider in Griffith mein Laptop verabschiedet und zeigt seit dem nur noch einen schwarzen Bildschirm. Deswegen musste ich fuer ein bisschen Internet immer in die Bibo gehen, aber das war bei unseren Arbeitszeiten kaum moeglich.
Als Ersatz fuer meinen Laptop habe ich mir gestern ein Netbook gekauft. Es laueft schon deutlich langsamer, aber es macht das was es machen soll :-).

 Hier noch paar abschliessende Fotos: